Landkreis Wittmund

 

Vorbereitende Maßnahmen wegen des drohenden Unwetters

Aufgrund des drohenden Unwetters am morgigen Donnerstag wurden beim Landkreis einige Vorkehrungen getroffen, um auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet zu sein. Es wurden Mitarbeiter zur personellen Verstärkung der Leitstelle in Rufbereitschaft versetzt. Ferner macht sich die technische Einsatzleitung mit dem Einsatzleitwagen 2 betriebsbereit. Es wird eine Verstärkung der Funkversorgung im Kreisgebiet vorgenommen. Daneben werden die eingehenden Unwetter-warnungen laufend ausgewertet, um zeitnah auf die weitere Entwicklung reagieren zu können.

Darüber hinaus findet am Donnerstag, 05.12.2013, an allen allgemein- und berufsbildenden Schule im Landkreis Wittmund kein Unterricht statt. Die Inselschule Langeoog trifft eine eigenständige Entscheidung.

Eine Entscheidung über einen eventuellen Schulausfall für Freitag, 06.12.2013, wird im Laufe des Donnerstags getroffen und entsprechend bekannt gegeben.

    

Ölverunreinigung im Hafenbecken von Bensersiel am 02.12.2013

Heute morgen stellte der Hafenmeister von Bensersiel einen Ölfilm im Hafenbecken von Bensersiel fest. Daraufhin wurden Feuerwehr, Landkreis, NPorts und NLWKN alarmiert. Seitens der Feuerwehr Esens wurden Ölsperren im Bereich der Hafen- Zu- und Ausfahrt installiert. Auf Anforderung der unteren Wasserbehörde wurde ein Spezialunternehmer zum Absaugen der Ölanlandungen sowie ein Spezialgerät des NLWKN zum Aufnehmen der Ölmengen eingesetzt.

Am Nachmittag erfolgte eine Küstenbefliegung durch ein Flugzeug des Havariekommandos Cuxhaven. Dabei wurde festgestellt, dass seeseits bereits ein größerer dünner Ölfilm von ca. 1,6 km Längenausdehnung und ca. 400m Breite zu erkennen ist. Es wurden zwei Boote des NLWKN dazu eingesetzt, mittels einer zwischengeschalteten Ölsperre einen Teil des Öls wieder zum Hafen zurück zu ziehen, um dort abgesaugt zu werden.

Seitens des NLKN wurde ein sog. Kordelskimmer eingesetzt. Insgesamt waren ca. zwischen 30 bis 40 Feuerwehrleute im Einsatz.

Vermeintliche Schadensursache ist nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ein technischer Defekt an einem Versorgungsschiff der Langeoog-Linie. Dabei sind angeblich 400 Liter Dieselöl ausgetreten. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

Herr Dr. Gregor Scheifferth von der Nationalparkverwaltung teilt mit, dass bislang keine ölverunreinigten Vögel im Wattengebiet festgestellt wurden. Bei einer Überfahrt nach Langeoog wurden ebenfalls keine ölverschmierten Vögel gesichtet. Auch der Salzwiesenrand ist scheinbar nicht von Ölverunreinigungen betroffen.

Die Ölsperren wurden gegen ca. 15:30 Uhr zusammengezogen und die restlichen Ölansammlungen abgezogen, so dass die gesamte Reinigungsaktion zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen war.

    

Pressemitteilung vom 28.11.2013, 14:50 Uhr

IVG-Ölunfall: Sanierungsarbeiten gehen voran

An den vom IVG-Ölunfall betroffenen Gewässern treiben die Einsatzkräfte die Sanierung unter Anordnung der Landkreise Friesland und Wittmund zügig voran. Eine Zusammenfassung der letzten Ereignisse:

lkfri_baggereinsatz_friedeburger_tief.JPGFriesland/Wittmund - Nach dem am Dienstag begonnenen Einsatz eines Baggers für die Sanierung der Uferböschung am Friedeburger Tief sind die Erfolge dieser Methode deutlich sichtbar, heute wird deshalb ein zweiter Bagger an diesem Abschnitt eingesetzt, um die Sanierung weiter zügig voranzutreiben. Die Bagger tragen möglichst schonend die verunreinigten Uferbereiche ab, dabei arbeiten sie mittlerweile vom Ufer aus. Sie laden das Schnittgut auf einen im Wasser liegenden Ponton, von dort wird es an eine eigens eingerichtete Verladerampe in Höhe der Brücke Zetelermarsch gebracht und dann entsorgt. Nach wie vor nehmen die IVG-Einsatzkräfte an der Ölsperre an der Brücke Zetelermarsch auch ankommende Ölschlieren sowie aufschwemmende und mit Öl belastete Pflanzen und Pflanzenreste auf. Die Ölsperren im weiteren Verlauf des Tiefs werden regelmäßig kontrolliert.

Auf Wittmunder Kreisgebiet dauern die Reinigungsarbeiten an verunreinigten Böschungsbereichen und im Bereich zulaufender Gräben an. Voraussichtlich wird die Schiffsbalje aber bis zum Wochenende ölfrei sein, wenn auch weiter Restarbeiten und Messungen nötig sein werden. Vorsorglich werden auch Saugsperren im Gewässer bleiben. An den übrigen Sperren kommen nur noch leichte Ölschlieren an. Bislang sind keine weiteren durch Öl verunreinigten Vögel bei der Auffangstation oder den Behörden gemeldet worden.

Zwischenzeitlich haben sich die Landkreise, die Sielacht Bockhorn-Friedeburg, das Landesbergamt (LBEG) und das Wirtschaftsministerium über das weitere Vorgehen abgestimmt: Weiterhin werden die unteren Wasserbehörden der Landkreise die Anordnungen vor Ort treffen, sie werden dabei beraten und unterstützt durch den Gewässerkundlichen Landesdienst (verantwortet von NLWKN und LBEG).

    

Pressemitteilung vom 25.11.2013, 15:45 Uhr

IVG-Ölunfall: Sanierung hat begonnen

Nachdem am Wochenende die Einsatzkräfte auch am Friedeburger Tief ihre Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr beenden konnten, hat jetzt unter Federführung der unteren Wasserbehörden die Sanierung begonnen.

Friesland/Wittmund - Die unmittelbare Gefahrenabwehr ist seit Samstag, 17.00 Uhr, auch am letzten zu diesem Zeitpunkt noch mit ehrenamtlichen Einsatzkräften besetzten Abschnitt am Friedeburger Tief in die Sanierung übergegangen. Das THW hat dort seinen sehr erfolgreichen Einsatz (zwischen Brücke "Zetelermarsch" und Hohemey) beendet. Zuletzt hatten noch der Gefahrgutzug des Landkreises Friesland (mit einer Schwarz-Weiß-Schleuse) und der Küchenzug der Feuerwehr Wiarden die Helfer unterstützt. Das THW hatte seit Donnerstag am Tief noch einmal 20 Kubikmeter stark konzentriertes Öl-Wasser- Gemisch aus dem Ufersaum absaugen können. Am Samstag konnten die unteren Wasserbehörden den Einsatz dann auch an diesem letzten Abschnitt der IVG und einer Spezialfirma übergeben, die nach Anordnung und unter Aufsicht der unteren Wasserbehörden begonnen haben, die Uferböschung zu reinigen. Dieser Einsatz dauert zur Stunde an. Dabei wird auch ein Bagger auf Pontons zum Einsatz kommen, der die durch einen Ölfilm verschmutzte Ufervegetation abmäht und abträgt. Durch eine weitere schwimmende Einrichtung wird dieses Material aufgenommen und später entsorgt. Ober- und unterhalb des Baggers werden im Wasser mobile Ölsperren zur Sicherung der Arbeiten eingerichtet. Parallel hat die untere Wasserbehörde heute angeordnet, dass ein unabhängiger Gutachter die Beweissicherung auf den von dem Ölschaden betroffenen landwirtschaftlichen Flächen übernimmt.

Auf Wittmunder Kreisgebiet sind die Reinigungsarbeiten ebenfalls am Wochenende fortgesetzt worden. Die Ölverunreinigungen auf der Schiffsbalje reduzieren sich weiter, es sind noch einzelne Schlieren erkennbar. Die im Gewässer befindlichen Ölsperren werden wie an allen Einsatzabschnitten laufend kontrolliert, wenn nötig wird abgesaugt. Auch hier sammeln sich aber nur noch geringe Ölmengen. Saugwagen sind dennoch rund um die Uhr im Einsatz. Die Reinigungsarbeiten der verbindenden Gräben zwischen dem Ort des Ölunfalls auf dem IVG-Gelände und der Schiffsbalje sind nahezu abgeschlossen, die Gräben sind komplett ausgebaggert. Abzuwarten bleibt, ob aus den Böschungen noch Öl austritt. An der Uferböschung der Schiffsbalje sind die mit Öl verunreinigten Pflanzen zum Teil schon beseitigt, die Reinigung wird heute und in den nächsten Tagen fortgesetzt. Bei weiterhin guter Witterung könnten die Reinigungsarbeiten auf dem Gebiet des Landkreises Wittmund wahrscheinlich bis zum Wochenende abgeschlossen sein, wenn die Untersuchungen der kontinuierlich genommenen Proben nicht weitere Arbeiten notwendig macht.

Gestern war eine mutmaßliche Ölverunreinigung in Etzel außerhalb des Einzugsgebietes der Schiffsbalje gemeldet worden - hierbei hat sich aber herausgestellt, dass es sich nicht um Öl handelte.

Alle Arbeiten auf allen Einsatzabschnitten werden laufend mit den unteren Wasserbehörden abgestimmt, die Behörden haben IVG gegenüber umfangreiche Auflagen und Berichtspflichten angeordnet. Die Behörden kontrollieren außerdem weiterhin vor Ort. Die Ölsperren werden weiterhin überwacht. Insgesamt sind seit Einsatzbeginn rund 800 Kubikmeter (= 800.000 Liter) leicht konzentriertes und 20 Kubikmeter (= 20.000 Liter) stark konzentriertes Öl-Wasser-Gemisch abgesaugt

    
Pressemitteilung vom 22.11.2013, 16:00 Uhr

IVG-Ölunfall: Einsatz auf Ölabsaugen konzentriert

Auf einen knapp zwei Kilometer langen Abschnitt am Friedeburger Tief konzentriert sich derzeit der Gefahrenabwehr-Einsatz nach dem IVG Ölunfall.

Friesland/Wittmund - Der auch in der Nacht zu heute andauernde THW-Einsatz an einem knapp zwei Kilometer langen Abschnitt des Friedeburger Tiefs zwischen der B436 und der Brücke "Zetelermarsch" ist verlängert worden und wird zusätzlich durch eine Spezialfirma unterstützt, das haben die unteren Wasserbehörden der Landkreise Friesland und Wittmund als Einsatzleitung heute entschieden. Damit geht die Schadensbekämpfung an diesem Abschnitt noch nicht auf Kräfte der IVG über. Wichtig ist jetzt, das verbleibende Öl so schnell wie möglich von der Wasseroberfläche zu entfernen - das auf dem IVG-Gelände in Etzel ausgelaufene Rohöl altert und muss so weit wie möglich abgesaugt werden, bevor es sich in schwerere und leichtere Bestandteile trennt. Die Arbeiten werden auch morgen fortgesetzt. Die Reinigung der Uferböschung wird Bestandteil der anschließenden Sanierung sein müssen. Derzeit sind rund 40 Einsatzkräfte mit zwei Booten des THW mit Spezial-Sauggerät auf diesem Abschnitt im Einsatz, die das Öl aus dem Ufersaum absaugen sollen. Für diesen Einsatz ist die Straße "Zetelermarsch" im Bereich des Friedeburger Tiefs gesperrt.

Auch die anderen Einsatzabschnitte werden kontinuierlich überwacht und falls erforderlich wird Öl abgepumpt. Auf dem Gebiet des Landkreises Wittmund sind die Reinigungsarbeiten außerhalb des IVG-Kavernenplatzes im Gange, dort reinigt ein Bagger die Entwässerungsgräben. Dieser Teileinsatz könnte im Laufe des morgigen Tages weitgehend abgeschlossen sein. An der Brücke der B436 über das Friedeburger Tief (Bereich Hohemey) sammeln sich noch Ölschlieren, die ebenfalls durch ein dort regelmäßig patroullierendes Fahrzeug abgepumpt werden.

Die Arbeiten an einem Konzept für die anschließende Sanierung laufen, unabhängige Gutachter müssen es derzeit in Abstimmung mit den unteren Wasserbehörden erstellen. Sobald die unmittelbare Gefahrenabwehr beendet ist und dieses Konzept vorliegt, kann die Sanierung beginnen, für deren Kosten wie auch für die Einsatzkosten die IVG aufkommen muss. Nach wie vor gilt: Die Ausbreitung des Öls ist seit Mittwoch gestoppt, weiter als bis zur Brücke L815 / Ellenserdammertief ist es nicht gekommen. Diese Sperre und mehrere im weiteren Verlauf des Tiefs bis zur Nordsee eingezogene Sperren schützen den Nationalpark Wattenmeer.

Weitere Hinweise (Stand wie gestern 15.00 Uhr):
Zwischenzeitlich sind vereinzelt ölverschmierte Vögel im Einsatzgebiet gesichtet worden. Wer einen solchen Vogel sieht, sollte beachten: Solange der Vogel noch fliegen kann, können ihn auch Experten nicht einfangen und reinigen. Sollte ein Vogel jedoch nicht mehr flugfähig sein, können Bürgerinnen und Bürger ihn bei Sonderrufnummer des Landkreises Wittmund (04462 86 3000) melden. In jedem Fall gilt: Bitte nicht anfassen!

Die unteren Wasserbehörden beider Landkreise betonen nochmals, dass der Ölunfall zum Glück nicht die Trinkwasserschutzgebiete Klein-Horsten und Sandelermöns betrifft. Leitungswasser kann ohne Bedenken genutzt werden. Die Landkreise Friesland und Wittmund haben sich die Federführung bei der Schadensbekämpfung aufgeteilt und arbeiten auch in der Einsatzleitung mit ihren unteren Wasserbehörden Hand in Hand. Wir werden Sie weiter auf dem
Laufenden halten.

Informationen finden Sie auch auf www.friesland.de und www.landkreis.wittmund.de.
    
Pressemitteilung vom 21.11.2013 um 15:10 Uhr:

IVG-Ölunfall: Lage stabil, Öl wird weiter abgesaugt

Nachdem die Ausbreitung des Öls nach dem Austritt von 40.000 Litern auf dem IVG-Gelände in Etzel gestoppt ist, arbeiten Einsatzkräfte weiter daran, das Öl von den betroffenen Gewässern zu entfernen.


Friesland/Wittmund - Bislang haben die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW mit technischer Unterstützung von NLWKN und Havariekommando bislang rund 700 Kubikmeter Öl-Wasser-Gemisch abgesaugt und abgepumpt. Nach wie vor befindet sich aber Erdöl auf den betroffenen Gewässern. Die Lage ist seit gestern stabil, die am Mittwoch noch verstärkten Sperren an der Brücke der L815 über das Ellenserdammertief halten weiterhin. Weiter als bis hierhin ist das Öl auch heute nicht gekommen. Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW waren und sind aber noch mit der Gefahrenabwehr beschäftigt, deshalb ist auch die L815 zur Sicherheit der Einsatzkräfte in diesem Abschnitt noch halbseitig gesperrt.

In der Nacht zu heute ist es am Schöpfwerk Petersgroden zu einem Fehlalarm gekommen, Einsatzkräfte hatten auch dort Öl vermutet und eine bereits vorab sicherheitshalber bereitgestellte Hochsee-Ölsperre in das Tief einziehen lassen. Experten konnten sich aber schnell überzeugen, dass es sich nicht um Öl handelte. Nach wie vor ist das Öl also an der Sperre an der L815 aufgehalten worden.

Nach der Auswertung von Luftaufnahmen von gestern und heute sind im Friedeburger Tief Ansammlungen von Öl am Ufersaum entdeckt worden, das THW hat Spezialgerät angefordert und saugt dieses Öl von schwimmenden Pontons aus ab. Dieser Einsatz zählt noch zur Gefahrenabwehr und ist noch nicht Bestandteil der anschließenden Sanierung.

An anderen Einsatzabschnitten, an denen die Gefahrenabwehr abgeschlossen ist, müssen die dort eingesetzten ehrenamtlichen Kräfte durch von der IVG bezahlte Spezialfirmen abgelöst werden. Diese Ablösung ist im Gange. Die Einsatzleitung haben dann die unteren Wasserbehörden der Landkreise Friesland und Wittmund, die den Einsatz dieser Spezialfirmen anweisen und überwachen. An dieser Stelle gilt der ausdrückliche Dank beider Landkreise noch einmal den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die über Stunden und Tage alles für die Gefahrenabwehr gegeben haben, für ihre Einsatzbereitschaft, ihre schnelle und professionelle Hilfe und die hervorragende Zusammenarbeit.

Zwischenzeitlich sind vereinzelt ölverschmierte Vögel im Einsatzgebiet gesichtet worden. Wer einen solchen Vogel sieht, sollte beachten: Solange der Vogel noch fliegen kann, können ihn auch Experten nicht einfangen und reinigen. Sollte ein Vogel jedoch nicht mehr flugfähig sein, können Bürgerinnen und Bürger ihn bei der Wildtier-Auffangstation in Rastede melden (Tel.: 04402/987850 / in dringenden Fällen 0171/3649091). In jedem Fall gilt: Bitte nicht anfassen!

Die unteren Wasserbehörden beider Landkreise betonen nochmals, dass der Ölunfall zum Glück nicht die Trinkwasserschutzgebiete Klein-Horsten und Sandelermöns betrifft. Leitungswasser kann ohne Bedenken genutzt werden.

Die Landkreise Friesland und Wittmund haben sich die Federführung bei der Schadensbekämpfung aufgeteilt und arbeiten auch in der Einsatzleitung mit ihren unteren Wasserbehörden Hand in Hand. Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten.
    

Ölunfall bei der IVG vom 17.11.2013

Pressemitteilung vom 21.11.2013

Die Ölbeseitigungsmaßnahmen (Erstmaßnahmen), d. h. Absaugung größerer Ölmengen an den eingerichteten Ölbekämpfungsstellen einschließlich der Uferbereiche liefen am 19. November weiter. Laut Feuerwehr-Einsatzleitung wurden bis zum 18. November (abends) ca. 75 % des ausgelaufenen Öls abgesaugt. 25 % befinden sich noch immer auf Wasseroberflächen und Uferbereichen. Aufgrund der örtlichen Situation erfolgte am 19. November noch keine vollständige Übergabe der von der Feuerwehr eingerichteten Ölbekämpfungsbereiche an den Verursacher Kavernenbetrieb Etzel (IVG).

Vereinbart wurde, dass die IVG mit Hilfe von Fachfirmen seit gestern (20.11.) in enger Abstimmung mit den unteren Wasserbehörden der Landkreise Wittmund und Friesland einige Abschnitte übernimmt. Die restlichen Abschnitte werden im Laufe des Tages (21.11.) übergeben.

Die Absaugarbeiten an den eingerichteten Bekämpfungsstellen wurden von den Feuerwehr- Einsatzkräften weiter durchgeführt.

Gestern (20.11.) fanden weitere Lagebesprechungen statt. Zum derzeitigen Zeitpunkt kann folgender Sachstand gegeben werden:

Die Sanierungsmaßnahmen im direkten Umfeld des verursachenden Verteilerplatzes 10 sind weitgehend abgeschlossen.

Bislang konzentrierten sich alle Maßnahmen im Bereich des Landkreises Wittmund auf die Rückhaltung und das Absaugen des Öls an den 3 Einsatzabschnitten in Etzel und Horsten.

Im Bereich des Landkreises Friesland wurden bei Befliegungen per Hubschrauber weitere Ölverunreinigungen unterhalb der installierten Absperrungen festgestellt. Daraufhin wurde sofort eine weitere sog. Hochsee- Ölsperre im Bereich des Einsatzabschnittes 4 eingebaut. Bei einer weiteren Befliegung von gestern Morgen (20.11.) wurde festgestellt, dass damit der weitere Unterlauf abgesichert ist.

Aufgrund der Lageveränderung wurde auch im Landkreis Friesland eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet. Der gemeinsame Einsatzstab (Wittmund/Friesland) befindet sich auf dem IVG-Gelände in Etzel.

    

Ölunfall bei der IVG vom 17.11.2013

Pressemitteilung vom 19.11.2013

In der Nacht zu heute wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehr und des THW weitere Ölsperren gesetzt, um eine Ausbreitung des Ölteppichs auf dem „Friedeburger Tief“ absolut zu unterbinden. Bislang konnte die Ausdehnung nach wie vor bis zur „Zeteler Marsch“ eingedämmt werden.

Zur Stunde wird in einer Lagebesprechung zwischen den Einsatzkräften und den Behörden das weitere Vorgehen zur Beseitigung der zurückgehaltenen Ölteppiche an den Ölsperren abgestimmt. Es wird darauf hinauslaufen, dass es insgesamt 4 bis 5 Hauptentnahmepunkte geben soll.

Richtig ist, dass es auf und im Umfeld des Kavernenplatzes auch Verunreinigungen des Bodens gibt, die durch den Sprühnebel des defekten Ventils verursacht wurden. Sämtliche hier auftretenden Kontaminationen, die die zulässigen Grenzwerte überschreiten, müssen entfernt und fachgerecht entsorgt werden.

Die Beeinträchtigungen der Ufer der betroffenen Oberflächengewässer können derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Ein tiefes Eindringen der Kontaminationen wird allerdings nicht befürchtet, da die betroffenen Gewässer tiefliegende Marschböden (Klei) durchziehen, die bekanntermaßen als annähernd undurchlässig bezeichnet werden können. Geeignete Boden- und Grundwasseruntersuchungen werden jedoch von der Unteren Wasserbehörde gefordert.

Die Wassereinzugsgebiete der  nächsten Wasserwerke  Sandelermöns und Klein-Horsten sind durch die Ölverunreinigung nicht gefährdet.

Das Wasserwerk Sandelermöns dient der Wasserversorgung des Verbandsgebietes des OOWV. Das Wassereinzugsgebiet befindet sich in ca. 6 km Entfernung von den verunreinigten Gewässerabschnitten. Die Grundwasserfließrichtung ist in Richtung Nord-Osten zum Jadebusen gerichtet, so dass dieses Trinkwassereinzugsgebiet außerhalb der Grundwasserfließrichtung liegt und keine Gefahr für das Grundwasser besteht.

Das Wasserwerk Klein-Horsten dient der Trinkwasserversorgung der Stadt Wilhelmshaven. Das Wassereinzugsgebiet liegt in ca. 1,5 km Entfernung von der Unglücksstelle. Sowohl die Strömungsrichtung des Grundwassers  als auch die Fließrichtung  der verunreinigten Schiffsbalje führen in nordöstliche Richtung von dem Schutzgebiet weg. Eine Beeinträchtigung des Trinkwassereinzugsgebietes Klein-Horsten ist  somit ebenfalls nicht zu befürchten

    

Ölschaden bei der IVG vom 17.11.2013

In der Nacht zum 19. November 2013 wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehr und des THW weitere Ölsperren gesetzt, um eine Ausbreitung des Ölteppichs auf dem „Friedeburger Tief“ absolut zu unterbinden. Bislang konnte die Ausdehnung nach wie vor bis zur „Zeteler Marsch“ eingedämmt werden.

Zur Stunde wird in einer Lagebesprechung zwischen den Einsatzkräften und den Behörden das weitere Vorgehen zur Beseitigung der zurückgehaltenen Ölteppiche an den Ölsperren abgestimmt. Es wird darauf hinauslaufen, dass es insgesamt 4 bis 5 Hauptentnahmepunkte geben soll.

Richtig ist, dass es auf und im Umfeld des Kavernenplatzes auch Verunreinigungen des Bodens gibt, die durch den Sprühnebel des defekten Ventils verursacht wurden. Sämtliche hier auftretenden Kontaminationen, die die zulässigen Grenzwerte überschreiten, müssen entfernt und fachgerecht entsorgt werden.

Die Beeinträchtigungen der Ufer der betroffenen Oberflächengewässer können derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Ein tiefes Eindringen der Kontaminationen wird allerdings nicht befürchtet, da die betroffenen Gewässer tiefliegende Marschböden (Klei) durchziehen, die bekanntermaßen als annähernd undurchlässig bezeichnet werden können. Geeignete Boden- und Grundwasseruntersuchungen werden jedoch von der Unteren Wasserbehörde gefordert.

Die Wassereinzugsgebiete der nächsten Wasserwerke Sandelermöns und Klein-Horsten sind durch die Ölverunreinigung nicht gefährdet.

Das Wasserwerk Sandelermöns dient der Wasserversorgung des Verbandsgebietes des OOWV. Das Wassereinzugsgebiet befindet sich in ca. 6 km Entfernung von den verunreinigten Gewässerabschnitten. Die Grundwasserfließrichtung ist in Richtung Nord-Osten zum Jadebusen gerichtet, so dass dieses Trinkwassereinzugsgebiet außerhalb der Grundwasserfließrichtung liegt und keine Gefahr für das Grundwasser besteht.

Das Wasserwerk Klein-Horsten dient der Trinkwasserversorgung der Stadt Wilhelmshaven. Das Wassereinzugsgebiet liegt in ca. 1,5 km Entfernung von der Unglücksstelle. Sowohl die Strömungsrichtung des Grundwassers als auch die Fließrichtung der verunreinigten Schiffsbalje führen in nordöstliche Richtung von dem Schutzgebiet weg. Eine Beeinträchtigung des Trinkwassereinzugsgebietes Klein-Horsten ist somit ebenfalls nicht zu befürchten.





    

Rechtsanspruch auf frühkindliche Betreuung für unter Dreijährige tritt in Kraft

Ein Jahr jung und schon „Außer-Haus-Termine“? – Ja, das geht. Tag für Tag sogar. Denn unter Dreijährige haben ab diesem Sommer zum ersten Mal ihren „eigenen Betreuungsplatz“ sicher. Ab dem 01.08.2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Kindertagesstätte (Krippe) oder in Kindertagespflege für alle Kinder, die mindestens 1 Jahr als sind. Durch den inzwischen in allen Gemeinden erfolgten Krippenausbau und durch das Angebot an Plätzen in der Kindertagespflege geht die Kreisverwaltung davon aus, dass ausreichend „U3-Plätze“ zur Verfügung stehen, um den Rechtsanspruch erfüllen zu können.

Der Rechtsanspruch kann entweder in einer Krippe oder in Kindertagespflege geltend gemacht werden. Kindertagespflege ist ein individuelles, flexibles und familiennahes Betreuungsangebot. Im gesamten Landkreisgebiet sind 50 Tagesmütter tätig, die bis zu fünf Kinder gleichzeitig betreuen. Diese haben eine Qualifizierung absolviert und sind vom Jugendamt überprüft, besitzen also die gesetzlich vorgeschriebene Pflegeerlaubnis.

Für die Kindertagespflege gelten im Landkreis Wittmund folgende Rahmenbedingungen: Die Tagesmutter betreut, bildet und erzieht die Kinder in einem Zeitumfang von mindestens 15 Stunden und maximal 20 Stunden, grundsätzlich von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr. Die Betreuung erfolgt an mindestens drei Wochentagen, damit eine Regelmäßigkeit und Kontinuität zum Wohle des Kindes erreicht wird. Bei begründetem Bedarf (Berufstätigkeit, Ausbildung, Studium o.ä.) können selbstverständlich abweichende Betreuungszeiten vereinbart werden.

Grundsätzlich wird die Kindertagespflege von den Eltern bezahlt. Es ist aber möglich, einen Antrag auf Gewährung von Kindertagespflegegeld im Familien- und Kinderservicebüro zu stellen. Der Kostenbeitrag für die Kindertagespflege richtet sich dann nach dem durchschnittlichen Monatseinkommen. Eltern, die einen Betreuungsplatz haben möchten, sollten dies frühzeitig, möglichst drei Monate vor Betreuungsbeginn im Familien- und Kinderservicebüro anmelden.

Berufstätige Eltern, die bislang häufig auf Großeltern, Verwandte oder Nachbarn angewiesen waren, können jetzt eine Betreuung in Krippe oder Kindertagespflege nutzen, wenn ihre Kinder noch keine drei Jahre alt sind. Diese Familien bekommen durch den Rechtsanspruch die Gewissheit, das Nebeneinander von Familie und Beruf besser managen zu können.

Wer sich über das Angebot an U3-Plätzen und die frühkindliche Betreuung in Kindertagespflege im Landkreis Wittmund informieren möchte, kann dies beim Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund tun – per Telefon (04462/861360) oder im Internet (www.landkreis.wittmund.de).



    

Neue ehrenamtliche Begleiter für Senioren  

Sechs neue Seniorenbegleiterinnen und -begleiter haben jetzt einen Kurs der Landkreise Wittmund und Friesland sowie ihrer Partner erfolgreich abgeschlossen. Wer die Unterstützung der Ehrenamtlichen in Anspruch nehmen möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu melden!

Unter dem Motto „Gemeinsam leben macht stark“ hatte die Volkshochschule Friesland/Wittmund in Kooperation mit den Seniorenservicebüros der Landkreise Wittmund und Friesland auch in diesem Semester eine Weiterbildung zur ehrenamtlichen Seniorenbegleiterin/zum ehrenamtlichen Seniorenbegleiter im Programmheft ausgeschrieben. AbsolventInnen aus den Landkreisen Wittmund und Friesland haben nun den 56 Unterrichtsstunden umfassenden Kurs abgeschlossen. Inhalte der Qualifizierung waren „Das helfende Gespräch“, Lebenssituationen und Erkrankungen im Alter, Aktivitäten des täglichen Lebens, ein Erste–Hilfe-Training und Praktikumsbegleitung. Einen Einblick in die Betreuung bekamen die Teilnehmerinnen während eines 25stündigen Kurzpraktikums in Einrichtungen der stationären Altenhilfe. Die Landkreise Friesland und Wittmund, die Arbeiterwohlfahrt und die Volkshochschule haben nun die erfolgreichen AbsolventInnen zu einer Feierstunde in das Mehrgenerationenhaus Esens eingeladen. Hier wurden ihnen die Zertifikate und eine persönliche Anerkennung ausgehändigt.

„Wir freuen uns insbesondere, dass an diesem fünften Lehrgang MitarbeiterInnen des Besuchsdienstes der Kirchengemeinden Horsten und Marx teilgenommen haben. Ein weiterer Schritt zur Vernetzung zum Wohle der älteren Menschen vor Ort“, verdeutlichen Karl-Heinz de Wall und Margret Oncken – Kruse als Organisatoren des Kurses. „Die Teilnehmerinnen haben auch den längeren Anfahrtsweg aus unterschiedlichen Gemeinden in Kauf genommen, um aktuelles Fachwissen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu erwerben“, bestätigt Eva-Maria Hoffmann, Ansprechpartnerin im Seniorenservicebüro des Landkreises Friesland. Bedauerlicherweise konnten drei weitere Teilnehmerinnen aus persönlichen und beruflichen Gründen den Lehrgang nicht beenden.

Im Anschluss an die Qualifizierung werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter über die Seniorenservicebüros an ältere Menschen vermittelt, die sich Gesprächspartner/innen oder Unterstützung im Alltagsleben wünschen. „Die Anfragen sind sehr vielfältig und reichen vom Erzählen und Klönen bei einer Tasse Tee bis hin zum gemeinsamen Einkaufen, Arztbesuche oder den Besuch einer kulturellen Veranstaltung“, berichten die Mitarbeiterinnen der Seniorenservicebüros.

Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat, kann sich in Wittmund unter der Tel.-Nr. 0 44 62 – 92 38 884 und in Jever unter der Tel. 0 44 61 -919 2520 melden.


    
 

Neue Broschüre der Plattdeutschbeauftragten der Landkreise Friesland und Wittmund „53 Planten un Blömen ut Freesland un dat Harlingerland“

Am 17.04.2013 wurde beim Landkreis Friesland die neue Broschüre „53 Planten und Blömen ut Freesland un dat Harlingerland“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Broschüre ist Teil der Serie „Natur up Platt“. Die bereits in 2009 und 2012 erschienenen Hefte „22 Vagels ut Freesland“ und „26 Vögels ut Freesland un das Harlingerland“ fanden in den Grundschulen und bei vielen Kindern und Eltern großen Anklang.

Inzwischen haben auch die Plattdeutschbeauftragten der Landkreise Aurich und Leer und der Stadt Emden signalisiert, dass diese Hefte demnächst auch im „Proterland“ herausgegeben werden soll. Eine vorbildliche kreisübergreifende Aktion auf der ost-friesischen Halbinsel.

Getragen von diesem Erfolg und aufgrund der guten Zusammenarbeit der Plattdeutschbeauftragten der Landkreise Friesland und Wittmund wurde bereits im März 2011eine weitere Plattdeutschbroschüre ins Auge gefasst. Verfasser der plattdeutschen Texte der Broschüre „Planten un Blömen“ ist der ehemalige Leiter der Haupt- und Realschule Obenstrohe, Rektor a.D. Suntke Reents, der vorher gemeinsam mit dem inzwischen verstorbenen Gerhard Fokuhl aus Jever auch die Pflanzen, Blumen und Sträucher ausgewählt und dazu die plattdeutschen Bezeichnungen gefunden hatte. Ergänzend hierzu waren die Plattdeutschbeauftragten des Landkreises Friesland, Wolfgang Busch und Georg Schwitters, und der Plattdeutschbeauftragte des Landkreises Wittmund, Hillrich Reents, bei der Auswahl und Beschreibung der Pflanzen und bei der plattdeutschen Wortwahl und Schreibweise im Jeverländer und Harlinger Platt der Broschüre behilflich. Unterstützung fand das Team durch den ehemaligen Lehrer Frerich Melles aus Bad Zwischenahn.

Die Zeichnungen wurden in anschaulicher Weise von dem Illustrator und Tiermaler Claus Rabba aus Varel gefertigt. Die Finanzierung der Broschüre konnte zu einem erheblichen Umfang über Zuschüsse und Spenden abgewickelt werden. Hier ist der Stiftung Naturschutz Ostfriesland, Firmen des Kavernenspeichers Etzel, der Philipp-Orth-Stiftung, der Oldenburgischen Landschaft und der Regionalen Stiftung der Landessparkasse zu Oldenburg für die finanziellen Zuwendungen zu danken. Dank auch an die Vertreter der Landkreise Friesland und Wittmund, die unsere Arbeiten jederzeit positiv begleitet und unterstützt haben.

Der Druck der Broschüre in einer Auflage von 8.200 Exemplaren erfolgte durch die Fa. Heiber GmbH Druck & Verlag, Schortens, vertreten durch Frau Ellen Pannbacker.

Auch die heute vorgestellte Plattdeutschbroschüre „53 Planten un Blömen ut Freesland un dat Harlingerland“ wird demnächst wieder in den Grund- und Förderschulen der Landkreise Friesland und Wittmund verteilt. Sicher ein weiterer Beitrag zur Belebung der plattdeutschen Sprache in Schule und Elternhaus als Vermittler zwischen den Generationen und zum positiven Umgang mit der Natur.

Eine weitere Ausgabe einer Plattdeutschbroschüre für die Schulen in den Landkreisen Friesland und Wittmund ist nicht ausgeschlossen.

Friedeburg, den 17. April 2013   

Hillrich Reents 

Plattdeutschbeauftragter des Landkreises Wittmund

Planten un Blömen.jpg

    

Familienhebammen - ein neues Unterstützungsangebot für Familien

Die Geburt eines Kindes stellt Familien stets vor große Herausforderungen. Die Familie muss sich mit vielen Fragen, Ängsten und Belastungen auseinandersetzen. Junge Mütter und Väter sind mit dieser Situation oftmals überfordert, das gilt besonders dann, wenn weitere Belastungen, wie z. B. gesundheitliche Beeinträchtigungen, soziale Probleme, finanzielle Sorgen, hinzukommen. In dieser Situation sind Familien auf Rat und Unterstützung angewiesen.

Genau hier setzt das neue Präventionsprojekt des Landkreises Wittmund an. Seit dem 1. Januar dieses Jahres können Familien durch speziell ausgebildete „Familienhebammen“ unterstützt werden. Familienhebammen begleiten Eltern von Neugeborenen in schwierigen Lebenslagen bis zum ersten Geburtstag ihrer Babys. Im Idealfall beginnt die Betreuung schon während der Schwangerschaft. Familienhebammen dienen als Ansprechpartnerinnen für alle lebenspraktischen Fragen, stehen der Familie mit Rat und Tat zur Seite, stellen bei Bedarf den Kontakt zu Behörden und anderen Institutionen her und vermitteln und koordinieren Hilfs- und Unterstützungsangebote.

Mit dem Familienhebammenprojekt wird das Beratungsangebot des Familien- und Kinderservicebüros im Bereich der „Frühen Hilfen“ um einen weiteren wichtigen Baustein erweitert.

Das Familien- und Kinderservicebüro arbeitet in diesem Projekt mit den Hebammen Petra Rusch, Tanja Freese und Ute Willms zusammen, die allesamt über die Zusatzqualifikation zur „Familienhebamme“ verfügen. Um die für die Familien kostenfreien Dienste der Familienhebammen in Anspruch zu nehmen, können sich (werdende) Mütter und Väter bei Bedarf direkt an die Hebammen wenden. Der Kontakt kann aber auch über die Geburtskliniken oder andere Beratungsstellen hergestellt werden. Selbstverständlich können sich Mütter und Väter auch gerne an das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund wenden. Ansprechpartnerin ist Barbara Schulzek (Tel.: 04462/86-1364).


Gefördert wird das Projekt mit Mitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen aus der „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen 2012 – 2015“. Begleitet wird das Projekt von der landesweit tätigen Stiftung „EINE CHANCE FÜR KINDER“.

    
    

 

 

 

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