Landkreis Wittmund

 

Sonstige Förderungen

  • EFRE, der Europäische Fonds für regionale Entwicklung:

Die Förderung mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) wird auch in den Jahren 2007-2013 einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung in unserer Region leisten. Lt. Vorgabe des Landes Niedersachsen sollen dabei künftig in einem Wettstreit der Ideen und Konzepte aus diesen EU-Mitteln Projekte gefördert werden, die besonders zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum beitragen.

Die Förderung aus dem EFRE deckt dabei ein breites Spektrum unterschiedlicher Projektansätze ab. Dieses reicht von der einzelbetrieblichen Förderung, über die betriebliche und hochschulspezifische Forschungs- und Entwicklungsförderung bis hin zu den vielfältigen Infrastrukturbereichen wie Tourismus, Verkehr, Breitbandnetze, aber auch Stadtentwicklung, Brachflächenrecycling und Energiemanagement.

Dabei werden vier wesentliche Ziele verfolgt:

  1. Förderung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen
  2. Entwicklung der Innovationskapazitäten und gesellschaftlicher Entwicklungspotenziale
  3. Unterstützung spezifischer Infrastrukturen für nachhaltiges Wachstum
  4. Förderung von Umwelt und nachhaltiger Stadtentwicklung
  • ESF, der Europäische Sozialfonds:

Die besondere Aufgabe des Europäischen Sozialfonds (ESF) ist die Arbeitsmarktförderung, d. h. die Verhinderung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Die Querschnittsziele der ESF-Förderung: Bewältigung des demografischen Wandels, Chancengleichheit von Männern und Frauen und Nichtdiskriminierung sowie Nachhaltigkeit werden dabei über alle Schwerpunke und Einzelprogramme hinweg verfolgt.

Dabei werden drei wesentliche Schwerpunkte gesetzt:

  1. Steigerung des Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Beschäftigten und Unternehmen
  2. Verbesserung des Humankapitals
  3. Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung sowie soziale Eingliederung von benachteiligten Personen
  • EFF, der Europäische Fischereifonds:

Der Europäische Fischereifonds verfolgt vor allem folgende Ziele:

  • die Lebensfähigkeit des Fischereisektors sowie die nachhaltige Nutzung der Fischereiressourcen zu gewährleisten,
  • den Druck auf die Bestände durch die Anpassung der Kapazitäten der gemeinschaftlichen Fischereiflotte an die verfügbaren Fischereiressourcen zu verringern,
  • die nachhaltige Entwicklung der Fischerei in den Binnengewässern zu fördern,
  • die Entwicklung wirtschaftlich lebensfähiger Unternehmen im Fischereisektor zu stärken und die Strukturen zur Nutzung der Ressourcen wettbewerbsfähiger zu machen,
  • den Schutz der Umwelt und der Fischereiressourcen zu fördern,
  • die nachhaltige Entwicklung in den Zonen, in denen Fischerei und Aquakultur betrieben wird, zu fördern und die Lebens- und Arbeitsbedingungen in diesen Zonen zu verbessern,
  • die Gleichstellung der im Fischereisektor tätigen Männer und Frauen zu fördern.
  • PROFIL, Programm zur Förderung im ländlichen Raum aus dem ELER:

Mit dem neuen Förderprogramm PROFIL (Programm zur Förderung im ländlichen Raum) wird die Förderung für die Landwirtschaft und die ländlichen Regionen zusammengefasst. Die Mittel dafür kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Dabei werden drei wesentliche Ziele verfolgt:

  1. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft durch Förderung der Umstrukturierung, der Entwicklung und der Innovation
  2. Verbesserung der Umwelt und der Landschaft durch Förderung der Landbewirtschaftung
  3. sowie die Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Förderung der Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft.

Diese Ziele werden über drei thematische und einen methodischen Schwerpunkt umgesetzt. Letzterer unterstützt lokale Entwicklungsstrategien nach dem sog. LEADER - Ansatz.

  • IWiN, Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen:

Mit dem Programm IWiN fördert das Land Niedersachsen die Weiterbildung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Hierzu werden Zuschüsse aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes gezahlt. Durch die Förderung soll der Strukturwandel in den niedersächsischen KMU unterstützt werden. Für die Beratung und Antragstellung sind Regionale Anlaufstellen (RAS) für ESF geförderte Weiterbildung zuständig.

Weitere Informationen finden Sie hier (bitte anklicken)


 

    

 

 

 

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